Beitrag des Open IT Projektes im Rahmen der Webinarreihe „Anrechnung und Anerkennung“

Am 07.06.2017 waren Herr Prof. Dr. Michael Städler (Hochschule Weserbergland) und Herr Dr. Mario Seger (Technische Universität Darmstadt) als Vortragende zu Gast bei der Webinarreihe „Anrechnung und Anerkennung“ des Netzwerkes „Offene Hochschulen“.

Im Rahmen des Webinars wurde das Forschungsprojekt Open IT vorgestellt. Die Präsentation von Herrn Städler und Herrn Seger folgte dabei den vom Netzwerk vorgeschlagenen Fragestellungen:

  1. Welche Zielgruppen sehen Sie bezogen auf Ihr Projekt/Ihre Hochschule für die pauschale oder individuelle Anrechnung in Frage kommen?
  2. Welche Hemmnisse sehen Sie bezogen auf Ihr Projekt/Ihre Hochschule einen Anrechnungsstudiengang zu entwickeln?

Neben den Forschungsfragen wurden im Webinar die Entwicklung des Curriculums, des Studiengangsaufbaues und insbesondere die Durchführung der Profilpotentialanalyse zur Entwicklung der Anrechnungsstudiengänge diskutiert und vorgestellt.

Wir danken allen Teilnehmern für die zahlreichen Fragen während und nach dem Webinar.

Präsentationen von Forschungsergebnissen auf der 49th EUCEN Conference in Mainz, Germany

Unter dem Titel „University Lifelong Learning and the labour market in Europe – The Contribution of Continuing Education and Vocational Education to the challenges of changing work and qualification requirements” fand vom 07.07. – 09.07.2017 an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz die 49th EUCEN Conference statt.

Im Rahmen der Session „Definitions, positions, ways of understanding“ hatte das Forschungsprojekt Open IT die Möglichkeit unter dem Titel „Motivation and Support of Employers concerning the implementation of Part-Time Studies for vocationally trained IT Worker” Forschungsergebnisse vorzustellen. Der Fokus des Forschungsbeitrages lag auf dem Kontext der Förderung und Auswahl von Mitarbeitern für Fortbildungen bei IT-Dienstleistern. Die vorgestellten Ergebnisse konnten zum Teil von anderen Forschern aus anderen EU-Ländern subjektiv bestätigt werden.

Die Veröffentlichung zur Konferenz kann hier eingesehen werden.

Forschungsergebnis „Hochschullehrer der Zukunft“ auf der Spring School 2017

Letzte Woche fand die Spring School 2017 der wissenschaftlichen Begleitung zum Bund-Länder-Wettbewerb: „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“ unter dem Thema „Interne Qualifizierungsangebote der Projekte“ an der Carl von Ossietzky Universität in Oldenburg statt. Der wissenschaftliche Leiter des Forschungsprojektes Open IT, Herr Prof. Dr. Michael Städler, konnte hier die aktuellen Forschungsergebnisse aus dem Arbeitspaket „Hochschullehrer der Zukunft“ und den damit verbundenen Aufbau des internen Qualifikationsprogrammes vorstellen.

Weiterführende Inhalte:

Aktuelle Forschungsergebnisse

Im Rahmen des Voranschreitens des Open IT Forschungsprojektes haben wir einige Inhalte für Sie aktualisiert:

Auf den Seiten zur Forschung im Open IT Projekt finden Sie nun aktualisierte Informationen über unser Forschungsvorhaben. Ebenfalls haben wir die Seite Forschungsergebnisse neu eingerichtet. Auf dieser finden Sie weiterführende Informationen zu unserem Forschungsansatz, den bisherigen Veröffentlichungen und unserer neuen Kooperation mit dem Forschungsdatenzentrum für Betriebs- und Organisationsdaten an der Universität Bielefeld. Weiterführend haben wir für Sie die Modulbeschreibungen, Studienpläne und ggf. erstellte Studieninhalte für die bisher durchgeführten Lehrveranstaltungen veröffentlicht. Zusätzlich dazu hat unser Projektpartner, der Anrechnungsexperte Dr. Mario Stephan Seger hier die Arbeitspakete seines Teilprojekts (TP) und auf diesen Seiten die ersten Zwischenergebnisse von „TP 2: Anrechnung im Open IT“ veröffentlicht.

Sollten Sie weitere Fragen zu unserem Forschungsprojekt und unseren Studienangeboten haben, freuen wir uns über Ihre Kontaktanfrage.

Die Open IT-Erprobungsstudiengänge sind gestartet

Im September war es für die Studenten der Open IT-Erprobungsstudiengänge soweit: Das Studium konnte beginnen!

Die Hochschule Weserbergland freute sich 19 Studenten im berufsbegleitenden Bachelorstudiengang Wirtschaftsinformatik und 22 Studenten im berufsbegleitenden Masterstudiengang IT Business Management begrüßen zu können. Wir baten hierzu einige Studierende um kurze Stimmen zum Studienstart. Jacqueline Zühlke, Studentin im Masterstudiengang IT Business Management, nannte drei Gründe, warum Sie sich für ein Studium an der HSW entschieden hat: „Ich kann mit dem innovativen Studiengang auf meine bisherigen Aus- und Weiterbildungen aufbauen und trotz ländlicher Region, direkt in der Nähe meines Wohn- und Arbeitsortes, studieren. Die einmal im Monat stattfindenden Präsenztage ermöglichen einen direkten Austausch, lassen sich dabei aber gut in den Alltag einbauen. Das passt perfekt zusammen! Der Aufwand für ein berufsbegleitendes Studium ist jedoch nicht zu unterschätzen.“ Dies sieht auch Tim Miertschink, Student im Bachelorstudiengang Wirtschaftsinformatik, ähnlich. Dieser hat bereits selbst Erfahrungen als Projektleiter für ein BMBF gefördertes Projekt und betont, dass die zeitliche Einteilung in den Selbstlernphasen eine zeitliche Herausforderung darstellt. Er betont die Unterstützung seitens der HSW, wünscht sich jedoch insbesondere bei der Bibliotheksausstattung noch Ergänzungen: „Die Unterstützung der Dozenten war stets gegeben. Die Leihfristen für die Bibliothek wurden den Studiengegebenheiten bedarfsgerecht angepasst. Eine umfänglichere Ausstattung der Bibliothek wäre jedoch wünschenswert, derzeit weiche ich zusätzlich noch auf die lokale Universitätsbibliothek aus.“  Matthias Meyer, Student im Bachelorstudiengang Wirtschaftsinformatik, zählt mehrere Gründe auf, warum das Studium an der HSW für ihn die richtige Entscheidung war: „Die HSW ist für mich aus Hannover gut erreichbar. Das moderne Auftreten der Hochschule und positive Resonanzen im Internet überzeugten mich. Ich habe das Gefühl, dass ich durch die Lernplattform ILIAS immer an die HSW / den Dozenten herantreten kann und Rückfragen ausführlich und zügig geklärt werden.“  Trotz dieser positiven Aspekte hat Herr Meyer auch klare Erwartungen an die zukünftigen Module, da es bisher „teilweise schwierig war den Umfang einzugrenzen, wie tief oder umfangreich eine Thematik bearbeitet werden sollte. Ich fühle mich als Student und sehe erwartungsvoll den neuen Modulen entgegen, daher würde ich mich als im Studium angekommen betrachten.“

Die genannten Feedbacks werden in die zukünftige Entwicklung im Projekt einfließen, denn das Studienangebot soll den Ansprüchen der Teilnehmer in Bezug auf Aktualität, Transferierbarkeit in den Beruf und den akademischen Anforderungen genügen. Eine Aufgabe, der sich der Projektleiter des Open IT-Forschungsprojektes, Herr Prof. Dr. André von Zobeltitz, sehr gerne stellt: „Die Entwicklung der Open IT-Studiengänge stellt für uns, vor allem vor den sehr unterschiedlichen beruflichen Hintergründen der Teilnehmer, eine besondere Herausforderung dar. Dabei sollen im Studienalltag sowohl möglichst aktuelle Themen sowie wissenschaftliche Grundlagen Berücksichtigung finden. Die Studiengänge sollen neben dem Beruf studierbar sein. Ich freue mich, dass es nun endlich los geht und wir die ersten Rückmeldungen von Studierenden sowie Dozenten zu unserem Konzept bekommen.“ Diese und auch andere Gesichtspunkte sind wichtig, wie der wissenschaftliche Leiter des Forschungsprojektes, Prof. Dr. Michael Städler, bestätigt und hinzufügt: „Das gesamte Forschungsteam schaut erwartungsvoll den nächsten Jahren des Forschungsprojektes entgegen und ist gespannt, welche weiteren vorhersehbaren und auch unvorhersehbaren Erkenntnisse gewonnen werden und mit welchem Erfolg die Teilnehmer das Studium abschließen werden.“

Hinweis: Um die Persönlichkeitsrechte unserer Probanden zu wahren, verzichten wir an dieser Stelle auf Gruppenfotos.

Studiengruppen stehen fest – Erprobung startet

Seit Anfang August stehen die Teilnehmer für beide Studiengruppen fest. Wir sind gespannt, wie sich die zugelassenen Studierenden in den kommenden Semestern entwickeln werden.

Im September beginnen unsere Einstiegsveranstaltungen für die beiden Studiengruppen. Mit unserem Studienmodell (~1x im Monat einen Präsenzblock am Freitagnachmittag und Samstag) kommen wir den Erwartungen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern, laut den Auswertungen unserer bisherigen Erhebungen, sehr nahe. Die Präsenzzeiten werden durch virtuelle Klassenräume unter der Woche ergänzt. Wir hoffen, dass dieses Modell eine gute Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Studium bietet.

Bei der Auswahl der Gruppen haben wir auch bis zuletzt darauf geachtet, dass die Gruppen von ihrer Größe übersichtlich und gut studierbar bleiben. Leider mussten wir einige Absagen verschicken. Kleine Gruppen sind für uns sehr wichtig, um die individuelle Betreuung im Studium gewährleisten und um Vorgänge im Studium besser verstehen und nachvollziehen zu können.

Im Forschungsprojekt freuen wir uns auf die kommenden Einführungsveranstaltungen und sind gespannt, wie die ersten Kurse von unseren Studierenden aufgenommen und bewältigt werden.

Auswertungen schreiten voran

Ein kleines Update zu unseren Umfragen vom letzten Jahr: Aktuell vergleichen wir die Ergebnisse der demographischen Daten der Teilnehmer noch mit weiterführenden Informationen zur Grundgesamtheit der Erhebungen. Dieses ist notwendig um die Aussagekraft der Ergebnisse zum einen zu stützen und zum anderen um aufzuzeigen wo die Ergebnisse lückenhaft seien können. Wir hoffen, dass wir diesen Vergleich bald abschließen und die relevanten Ergebnisse veröffentlichen können.

Informationsveranstaltungen erfolgreich beendet

Von März bis Mitte April haben wir die Informationsveranstaltungen für Unternehmen und Studieninteressenten wissenschaftlich begleitet. In diesem Rahmen konnten wir vor allem die Unternehmenssichtweise auf unser Weiterbildungsangebot weiter untersuchen. Zusätzlich konnten wir im Bereich Arbeitssoziologie erste Grundlagen über die Förder- und Auswahlkultur von Unternehmen in Bezug auf Arbeitskräfte legen.

Erste Veröffentlichung im Bereich Open IT

Heute konnten wir die ersten Forschungsergebnisse aus dem Open IT Projekt auf der „ICLEGS 2016: 18th International Conference on e-Learning, e-education and e-Government Systems“ vorstellen. Die Veröffentlichung „Integration of Best Practices and Requirements for Preliminary E-Learning Courses“ von Prof. Dr. Sophie Huck und Knut Linke ist hier einsehbar.

Im Rahmen der Veröffentlichung haben wir die Akzeptanz des neuen Mathematik-Brückenkurses und des neuen Kursaufbaus für berufsbegleitende Studiengänge untersucht. Der neue Kursaufbau im Bereich Mathematik wurde dabei berufsbegleitend getestet um zu sehen, ob damit Studierende im Bereich Mathematik im Kontext von berufsbegleitenden Studienangeboten adäquat unterstützt und betreut werden können.

Im Ergebnis zeigt sich, dass das neue Format für die Studierenden sehr geeignet ist. Die untersuchte Studiengruppe entspricht dabei in etwa derjenigen, welche wir im Rahmen des Studiengangs erwarten (bezogen auf das Durchschnittsalter und die zeitliche Distanz zur letzten Mathematikstunde). Neben dem Aufbau des neuen Mathematikkurses und der Wahrnehmung durch die Studierenden konnten zusätzlich Forschungsergebnisse in Bezug auf die Erwartungshaltung von Studierenden eingebracht werden. Hier zeigte sich, dass E-Learning ein wichtiger Teil der Studiengangsgestaltung seien sollte. Darüber hinaus wird in der Veröffentlichung betrachtet, welche zeitliche Gestaltung des Unterrichtes notwendig ist um eine gute Vereinbarkeit zwischen Beruf und Studium herstellen zu können.

Studiengänge nehmen Form an!

Liebe Interessenten,

In den vergangenen Monaten wurden die Herzstücke unseres Open IT Projektes entwickelt und voran getrieben: Die Modulkataloge und Abläufe des Bachelor Wirtschaftsinformatik für Fachinformatiker und des Master IT-Businessmanagement für Operative Professionals.

Die Studiengänge bieten ein attraktives Angebot bestehend aus Kernthemen der Informatik, der Betriebswirtschaftslehre, deren Schnittstellen im Unternehmen, sowie fachfremden aber aber für die Arbeit heutzutage unerlässlichen Themen der Rechtsgrundlagen oder einem Englisch-Modul. Vervollständigt werden die Angebote durch Inhalte zum wissenschaftlichen Arbeiten, Forschungsmethodiken und statistischen Verfahren.

Die Module sind konzipiert, geplant und durchlaufen nun unsere Qualitätssicherungsmaßnahmen. Zwei Highlights des Master Programms befinden sich noch in der Konzeption: Ein Selbstmanagementmodul mit individuellem Coaching, welches bei der Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Studium unterstützt sowie ein zweiwöchiger Auslandsaufenthalt.

Durch eine intelligente Studienorganisation und pauschale Anrechnungsoptionen können die Programme berufsbegleitend in 3 beziehungsweise 3,5 Jahren absolviert werden. Den genauen Ablauf und weitere Informationen finden Sie in unseren Infobroschüren (link einfügen, wenn fertig! Den Satz raus, falls wir vorher mit dem blog live gehen)

Ich bedanke mich an dieser Stelle für die tolle Arbeit des Projektteams,  und die wertvolle Unterstützung des Kollegiums an der HSW, unseren Partnern TU Darmstadt und ComPers und unseren Beiratsmitgliedern zur Erreichung dieses Meilensteins.

Mit freundlichen Grüßen

Sebastian Pospiech