Herausgeberband mit Ergebnissen des HSW-Forschungsprojektes Open IT veröffentlicht

Das Buch „Akademische Weiterbildung für IT-Fachkräfte: Best Practices und Lessons Learned für das E-Learning, die Didaktik und die Gestaltung von berufsbegleitenden Anrechnungsstudiengängen“ fasst wesentliche Erkenntnisse der verschiedenen Projektbeteiligten zusammen.

Die akademische Weiterbildung von IT-Fachkräften ist angesichts der fortschreitenden Digitalisierung aller Branchen und des anhaltenden Fachkräftemangels in diesem Feld eines der großen Zukunftsthemen unserer Gesellschaft. Im Rahmen der Bund-Länder-Initiative „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“ konnte die Hochschule Weserbergland (HSW) zusammen mit dem Institut für Soziologie der Technischen Universität Darmstadt spezielle Anrechnungsstudiengänge für IT-Fachkräfte entwickeln und erproben.

Ziel des Forschungsprojektes war und ist es, die beruflichen Kompetenzen der Zielgruppe derart zu würdigen, dass keine unnötigen – weil bekannten – Themen „noch einmal“ im Studium wiederholt werden und dass dadurch eine substanzielle Studienzeitverkürzung erzielt werden kann, ohne dass die Befähigung zum analytisch-wissenschaftlichen Arbeiten darunter leidet.

Die Veröffentlichung: Städler, Michael & von Zobeltitz, André (Hrsg.). (2018). Akademische Weiterbildung für IT-Fachkräfte. Best Practices und Lessons Learned für das E-Learning, die Didaktik und die Gestaltung von berufsbegleitenden Anrechnungsstudiengängen. Hamburg: BoD, fasst wesentliche Erkenntnisse der verschiedenen Projektbeteiligten im Sinne von Best Practices und Lessons Learned zum Ende der ersten Förderphase zusammen.

Die Erprobung der entwickelten Studiengänge befindet sich zum Zeitpunkt der Fertigstellung dieses Herausgeberbandes auf „halber Strecke“. Auch wenn das Projekt erst Mitte 2020 abgeschlossen sein wird, will das Forschungsprojekt mit diesem Buch erste Erkenntnisse mit der wissenschaftlichen sowie berufspraktischen Öffentlichkeit teilen.

Das Projektteam Open IT (v. l. n. r.): Lasse Bönick, Knut Linke, Kathleen Blanke, Prof. Dr. André von Zobeltitz, Eva Blochberger, Dr. Mario Stephan Seger, Prof. Dr. Sophie Huck und Prof. Dr. Michael Städler

Das Herausgeberwerk beinhaltet folgende Artikel:

  • Michael Städler, André von Zobeltitz, Knut Linke (2018): Das Forschungsprojekt „Open IT“ und die Bedeutung für IT-PraktikerInnen mit abgeschlossener IT-Erst- und Zweitausbildung, in: Michael Städler, André von Zobeltitz (Hrsg.): Akademische Weiterbildung für IT-Fachkräfte, Hamburg, S. 3-12.
  • Michael Städler, Eva Blochberger, Mario Stephan Seger (2018): Rechtliche Rahmenbedingungen für die Entwicklung von Anrechnungsstudien-gängen in Deutschland und speziell in Niedersachsen im Jahr 2017, in: Michael Städler, André von Zobeltitz (Hrsg.): Akademische Weiterbildung für IT-Fachkräfte, Hamburg, S. 13-22.
  • Mario Stephan Seger (2018): L3 AnrechnungsManagementSystem zur bundesweiten Anrechnungs- und Anerkennungsdatenbank, in: Michael Städler, André von Zobeltitz (Hrsg.): Akademische Weiterbildung für IT-Fachkräfte, Hamburg, S. 23-34.
  • Knut Linke, Kathleen Blanke, Ramona Salzbrunn (2018): Individuelle und pauschale Anrechnung und Anerkennung – Erfahrungen der Hochschule Weserbergland und aus den „Open IT“ Anrechnungsstudiengängen, in: Michael Städler, André von Zobeltitz (Hrsg.): Akademische Weiterbildung für IT-Fachkräfte, Hamburg, S. 35-56.
  • André von Zobeltitz, Knut Linke (2018): Anrechnungsstudiengänge – eine Herausforderung für berufsausgebildete PraktikerInnen und Hochschulen?, in: Michael Städler, André von Zobeltitz (Hrsg.): Akademische Weiterbildung für IT-Fachkräfte, Hamburg, S. 57-66.
  • Eva Blochberger, Lasse Bönick, Sophie Huck, André von Zobeltitz (2018): Best Practices für die didaktische Gestaltung von berufsbegleitenden Anrechnungsstudiengängen, in: Michael Städler, André von Zobeltitz (Hrsg.): Akademische Weiterbildung für IT-Fachkräfte, Hamburg, S. 67-80.
  • Lasse Bönick, Sophie Huck, André von Zobeltitz (2018): Die zeitliche Abfolge und Ausrichtung der ersten Semester für berufsbegleitende Anrechnungsstudiengänge, in: Michael Städler, André von Zobeltitz (Hrsg.): Akademische Weiterbildung für IT-Fachkräfte, Hamburg, 2018, S. 81-92.
  • Knut Linke, Sophie Huck, Eva Blochberger (2018): Best Practices für die Gestaltung von E-Learning-Angeboten für berufsbegleitende Anrechnungsstudiengänge, in: Michael Städler, André von Zobeltitz (Hrsg.): Akademische Weiterbildung für IT-Fachkräfte, Hamburg, S. 93-106.
  • Knut Linke, Jasmin Wrede, Lasse Bönick (2018): Ideen für die zukünftige Unterstützung der Nutzung von E-Learning-Angeboten an der Hochschule Weserbergland und im Forschungsprojekt „Open IT , in: Michael Städler, André von Zobeltitz (Hrsg.): Akademische Weiterbildung für IT-Fachkräfte, Hamburg, S. 107-114.
  • Michael Städler, Eva Blochberger, Hans Ludwig Meyer (2018): Die standardisierte und zukunftsfähige Weiterbildung von Lehrkräften in Didaktik und E-Learning am Beispiel der Hochschule Weserbergland, in: Michael Städler, André von Zobeltitz (Hrsg.): Akademische Weiterbildung für IT-Fachkräfte, Hamburg, S. 115-122.

 

2020 als neues Ziel – Open IT Projekt erhält finale Zusage für die weitere Förderung

Seit Mitte Juni fieberten die Zertifikatsstudenten der beiden Zertifikatsstudiengänge Wirtschaftsinformatik und IT-Business-Management, die Open IT Projektmitarbeiter und die Hochschule Weserbergland selber dieser Botschaft entgegen:

„Die weitere Förderung des Open IT Projektes bis zum 31.07.2020 ist genehmigt!“ 

Diese frohe Botschaft konnte am Mittwoch dieser Woche vom wissenschaftlichen Leiter des Open IT Projektes, Herrn Prof. Dr. Michael Städler (Dekan Fachbereich Informatik und Technik, Leiter Institut für Wissensmanagement), verkündet werden. Der erhaltene Zuwendungsbescheid sichert die Finanzierung des Forschungsprojektes für die zweite Förderphase (01.02.2018 – 31.07.2020) im Rahmen des Bund-Länder-Wettbewerbes „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“ des Bundesministerium für Bildung und Forschung ab.

Für das Forschungsprojekt bedeutet diese frohe und positive Botschaft, dass die Erprobung der aktuell durchgeführten Studiengänge, sowie des geplanten Probestudienganges auf Masterniveau, komplett zu Ende durchgeführt werden können und keine Kosten für die teilnehmenden Zertifikatsstudenten entstehen. Die Hochschule Weserbergland selber kann durch die Förderung zusätzlich die Entwicklung von neuen und modernen Studienangeboten für IT-Praktiker mit IT-Erst- und Zweitausbildung weiter vorantreiben und Forschungsergebnisse in die Theorie und Praxis transferieren. Auch ermöglicht die Förderung die Fortführung von existierenden Forschungsevaluation und Forschungsvertiefungen, sowie das weitere Vertiefen von bestehenden Forschungskooperationen.

Das gesamte Projektteam von Open IT schaut freudig und hochmotiviert der am ersten Februar startenden neuen Wettbewerbsrunde entgegen und freut sich auf den weiteren wissenschaftlichen Austausch mit den anderen Wettbewerbsteilnehmern, sowie auf die weitere Fortführung des bereits sehr erfolgreichen Erfahrungs- und Wissensaustausch mit den Zertifikatsstudenten der Studiengänge und den dort teilnehmenden Dozenten und Lehrkräften mit dem Ziel qualitativ abgesicherte Studienangebote für IT-Praktiker entwickeln zu können, als auch auf die produktive Arbeit mit dem Projektbeirat und den Projektpartnern.

Interviews zu Open IT mit Fernstudium-Infos.de

In den letzten Wochen hat Markus Jung vom Portal www.fernstudium-infos.de zwei Interviews mit Professoren aus dem Open IT Forschungsprojekt durchgeführt. Die Themen der Interviews zielten auf die im Rahmen von Open IT entwickelten Studienangebote und die Erfahrungen aus der Vereinbarkeit von Studium, Beruf und Familie.

Den Anfang machte am 28.11.2017 Prof. Dr. André von Zobeltitz, welcher sich unter dem Thema „Wann ist ein berufsbegleitendes Studium sinnvoll?“ den Fragen von www.fernstudium-infos.de stellte:

Am 07.12.2017 folgte das zweite Interview. Herr Prof. Dr. Michael Städler stellte im Rahmen des Interviews mit Herrn Jung die verschiedenen Anrechnungsstudiengänge der HSW für Personen mit IT-Erst- und Zweitausbildung vor.

Handreichung „Hochschule Digital?!“

Diese Woche wurde von der wissenschaftlichen Begleitung des Bund-Länder-Wettbewerbs „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“ die Handreichung: „Hochschule digital?! – Praxisbeispiele aus berufsbegleitenden und weiterbildenden Studienangeboten“ veröffentlicht.

Im Rahmen der Handreichung ist das Forschungsprojekt Open IT mit dem Beitrag „Unterstützung von Peer-Learning-Prozessen durch die Nutzung des sozialen Netzwerkes Facebook“ von André von Zobeltitz, Eva Blochberger und Knut Linke vertreten.

Download der Handreichung

Abstract des Beitrages:

Im Rahmen des Forschungsprojektes Open IT, welches im Rahmen des Bund-Länder-Wettbewerbs „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“ Anrechnungsstudiengänge für IT-
Praktikerinnen und- Praktiker entwickelt, sollen u.a. neue Methoden im Bereich E-Learning evaluiert und weiterentwickelt werden, um die Vereinbarkeitvon Studium, Beruf und Familie zu unterstützen. Um für die sich aktuell in der Entwicklung befindlichen berufsbegleitenden Studiengänge sinnvolle didaktische Rahmenbedingungen zu schaffen, wurde im Vorfeld anhand einer Studiengruppe aus dem dualen Studium untersucht, inwieweit sich Facebook für die Unterstützung von Peer Learning eignet. Die Inhalte des betrachteten Kurses werden zukünftig gleichwertige Bestandteile eines Open-IT-Studienmoduls sein. Das studienbegleitende Angebot wurde von 100 Prozent der Studierenden aktiv aufgenommen. Die Ergebnisse zeigten, dass sich der Einsatz von Facebook selbst eher eingeschränkt für die generelle Verwendung in der Zusammenarbeit mit Studierenden eignet. Es ließen sich allerdings zwei individuelle Anwendungsfälle identifizieren, in denen Facebook als sinnvolle Individuallösung durchaus eine Berechtigung haben kann. Die Ergebnisse zeigten darüber hinaus auch, dass sich Facebook insbesondere in bestimmtenFunktionen vom existierenden und eingesetzten Lern-Management-System (LMS) unterscheidet. Diese Funktionen scheinen die Basis für den schnellen Einstieg der Studierenden in die Interaktion via Facebook zu sein.

 

 

Beitrag des Open IT Projektes im Rahmen der Webinarreihe „Anrechnung und Anerkennung“

Am 07.06.2017 waren Herr Prof. Dr. Michael Städler (Hochschule Weserbergland) und Herr Dr. Mario Seger (Technische Universität Darmstadt) als Vortragende zu Gast bei der Webinarreihe „Anrechnung und Anerkennung“ des Netzwerkes „Offene Hochschulen“.

Im Rahmen des Webinars wurde das Forschungsprojekt Open IT vorgestellt. Die Präsentation von Herrn Städler und Herrn Seger folgte dabei den vom Netzwerk vorgeschlagenen Fragestellungen:

  1. Welche Zielgruppen sehen Sie bezogen auf Ihr Projekt/Ihre Hochschule für die pauschale oder individuelle Anrechnung in Frage kommen?
  2. Welche Hemmnisse sehen Sie bezogen auf Ihr Projekt/Ihre Hochschule einen Anrechnungsstudiengang zu entwickeln?

Neben den Forschungsfragen wurden im Webinar die Entwicklung des Curriculums, des Studiengangsaufbaues und insbesondere die Durchführung der Profilpotentialanalyse zur Entwicklung der Anrechnungsstudiengänge diskutiert und vorgestellt.

Wir danken allen Teilnehmern für die zahlreichen Fragen während und nach dem Webinar.

Präsentationen von Forschungsergebnissen auf der 49th EUCEN Conference in Mainz, Germany

Unter dem Titel „University Lifelong Learning and the labour market in Europe – The Contribution of Continuing Education and Vocational Education to the challenges of changing work and qualification requirements” fand vom 07.07. – 09.07.2017 an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz die 49th EUCEN Conference statt.

Im Rahmen der Session „Definitions, positions, ways of understanding“ hatte das Forschungsprojekt Open IT die Möglichkeit unter dem Titel „Motivation and Support of Employers concerning the implementation of Part-Time Studies for vocationally trained IT Worker” Forschungsergebnisse vorzustellen. Der Fokus des Forschungsbeitrages lag auf dem Kontext der Förderung und Auswahl von Mitarbeitern für Fortbildungen bei IT-Dienstleistern. Die vorgestellten Ergebnisse konnten zum Teil von anderen Forschern aus anderen EU-Ländern subjektiv bestätigt werden.

Die Veröffentlichung zur Konferenz kann hier eingesehen werden.

Forschungsergebnis „Hochschullehrer der Zukunft“ auf der Spring School 2017

Letzte Woche fand die Spring School 2017 der wissenschaftlichen Begleitung zum Bund-Länder-Wettbewerb: „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“ unter dem Thema „Interne Qualifizierungsangebote der Projekte“ an der Carl von Ossietzky Universität in Oldenburg statt. Der wissenschaftliche Leiter des Forschungsprojektes Open IT, Herr Prof. Dr. Michael Städler, konnte hier die aktuellen Forschungsergebnisse aus dem Arbeitspaket „Hochschullehrer der Zukunft“ und den damit verbundenen Aufbau des internen Qualifikationsprogrammes vorstellen.

Weiterführende Inhalte:

Aktuelle Forschungsergebnisse

Im Rahmen des Voranschreitens des Open IT Forschungsprojektes haben wir einige Inhalte für Sie aktualisiert:

Auf den Seiten zur Forschung im Open IT Projekt finden Sie nun aktualisierte Informationen über unser Forschungsvorhaben. Ebenfalls haben wir die Seite Forschungsergebnisse neu eingerichtet. Auf dieser finden Sie weiterführende Informationen zu unserem Forschungsansatz, den bisherigen Veröffentlichungen und unserer neuen Kooperation mit dem Forschungsdatenzentrum für Betriebs- und Organisationsdaten an der Universität Bielefeld. Weiterführend haben wir für Sie die Modulbeschreibungen, Studienpläne und ggf. erstellte Studieninhalte für die bisher durchgeführten Lehrveranstaltungen veröffentlicht. Zusätzlich dazu hat unser Projektpartner, der Anrechnungsexperte Dr. Mario Stephan Seger hier die Arbeitspakete seines Teilprojekts (TP) und auf diesen Seiten die ersten Zwischenergebnisse von „TP 2: Anrechnung im Open IT“ veröffentlicht.

Sollten Sie weitere Fragen zu unserem Forschungsprojekt und unseren Studienangeboten haben, freuen wir uns über Ihre Kontaktanfrage.

Die Open IT-Erprobungsstudiengänge sind gestartet

Im September war es für die Studenten der Open IT-Erprobungsstudiengänge soweit: Das Studium konnte beginnen!

Die Hochschule Weserbergland freute sich 19 Studenten im berufsbegleitenden Bachelorstudiengang Wirtschaftsinformatik und 22 Studenten im berufsbegleitenden Masterstudiengang IT Business Management begrüßen zu können. Wir baten hierzu einige Studierende um kurze Stimmen zum Studienstart. Jacqueline Zühlke, Studentin im Masterstudiengang IT Business Management, nannte drei Gründe, warum Sie sich für ein Studium an der HSW entschieden hat: „Ich kann mit dem innovativen Studiengang auf meine bisherigen Aus- und Weiterbildungen aufbauen und trotz ländlicher Region, direkt in der Nähe meines Wohn- und Arbeitsortes, studieren. Die einmal im Monat stattfindenden Präsenztage ermöglichen einen direkten Austausch, lassen sich dabei aber gut in den Alltag einbauen. Das passt perfekt zusammen! Der Aufwand für ein berufsbegleitendes Studium ist jedoch nicht zu unterschätzen.“ Dies sieht auch Tim Miertschink, Student im Bachelorstudiengang Wirtschaftsinformatik, ähnlich. Dieser hat bereits selbst Erfahrungen als Projektleiter für ein BMBF gefördertes Projekt und betont, dass die zeitliche Einteilung in den Selbstlernphasen eine zeitliche Herausforderung darstellt. Er betont die Unterstützung seitens der HSW, wünscht sich jedoch insbesondere bei der Bibliotheksausstattung noch Ergänzungen: „Die Unterstützung der Dozenten war stets gegeben. Die Leihfristen für die Bibliothek wurden den Studiengegebenheiten bedarfsgerecht angepasst. Eine umfänglichere Ausstattung der Bibliothek wäre jedoch wünschenswert, derzeit weiche ich zusätzlich noch auf die lokale Universitätsbibliothek aus.“  Matthias Meyer, Student im Bachelorstudiengang Wirtschaftsinformatik, zählt mehrere Gründe auf, warum das Studium an der HSW für ihn die richtige Entscheidung war: „Die HSW ist für mich aus Hannover gut erreichbar. Das moderne Auftreten der Hochschule und positive Resonanzen im Internet überzeugten mich. Ich habe das Gefühl, dass ich durch die Lernplattform ILIAS immer an die HSW / den Dozenten herantreten kann und Rückfragen ausführlich und zügig geklärt werden.“  Trotz dieser positiven Aspekte hat Herr Meyer auch klare Erwartungen an die zukünftigen Module, da es bisher „teilweise schwierig war den Umfang einzugrenzen, wie tief oder umfangreich eine Thematik bearbeitet werden sollte. Ich fühle mich als Student und sehe erwartungsvoll den neuen Modulen entgegen, daher würde ich mich als im Studium angekommen betrachten.“

Die genannten Feedbacks werden in die zukünftige Entwicklung im Projekt einfließen, denn das Studienangebot soll den Ansprüchen der Teilnehmer in Bezug auf Aktualität, Transferierbarkeit in den Beruf und den akademischen Anforderungen genügen. Eine Aufgabe, der sich der Projektleiter des Open IT-Forschungsprojektes, Herr Prof. Dr. André von Zobeltitz, sehr gerne stellt: „Die Entwicklung der Open IT-Studiengänge stellt für uns, vor allem vor den sehr unterschiedlichen beruflichen Hintergründen der Teilnehmer, eine besondere Herausforderung dar. Dabei sollen im Studienalltag sowohl möglichst aktuelle Themen sowie wissenschaftliche Grundlagen Berücksichtigung finden. Die Studiengänge sollen neben dem Beruf studierbar sein. Ich freue mich, dass es nun endlich los geht und wir die ersten Rückmeldungen von Studierenden sowie Dozenten zu unserem Konzept bekommen.“ Diese und auch andere Gesichtspunkte sind wichtig, wie der wissenschaftliche Leiter des Forschungsprojektes, Prof. Dr. Michael Städler, bestätigt und hinzufügt: „Das gesamte Forschungsteam schaut erwartungsvoll den nächsten Jahren des Forschungsprojektes entgegen und ist gespannt, welche weiteren vorhersehbaren und auch unvorhersehbaren Erkenntnisse gewonnen werden und mit welchem Erfolg die Teilnehmer das Studium abschließen werden.“

Hinweis: Um die Persönlichkeitsrechte unserer Probanden zu wahren, verzichten wir an dieser Stelle auf Gruppenfotos.

Studiengruppen stehen fest – Erprobung startet

Seit Anfang August stehen die Teilnehmer für beide Studiengruppen fest. Wir sind gespannt, wie sich die zugelassenen Studierenden in den kommenden Semestern entwickeln werden.

Im September beginnen unsere Einstiegsveranstaltungen für die beiden Studiengruppen. Mit unserem Studienmodell (~1x im Monat einen Präsenzblock am Freitagnachmittag und Samstag) kommen wir den Erwartungen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern, laut den Auswertungen unserer bisherigen Erhebungen, sehr nahe. Die Präsenzzeiten werden durch virtuelle Klassenräume unter der Woche ergänzt. Wir hoffen, dass dieses Modell eine gute Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Studium bietet.

Bei der Auswahl der Gruppen haben wir auch bis zuletzt darauf geachtet, dass die Gruppen von ihrer Größe übersichtlich und gut studierbar bleiben. Leider mussten wir einige Absagen verschicken. Kleine Gruppen sind für uns sehr wichtig, um die individuelle Betreuung im Studium gewährleisten und um Vorgänge im Studium besser verstehen und nachvollziehen zu können.

Im Forschungsprojekt freuen wir uns auf die kommenden Einführungsveranstaltungen und sind gespannt, wie die ersten Kurse von unseren Studierenden aufgenommen und bewältigt werden.