Beiratstreffen und Buchveröffentlichung im Forschungsprojekt „Open IT“

Ende Januar fand erneut das jährliche Beiratstreffen des Forschungsprojekts Open IT Bachelor und Open IT Master – vom IT-Praktiker zum Bachelor Wirtschaftsinformatik und zum Master IT-Business-Management (Open IT) an der HSW statt.

Im Rahmen der Veranstaltung tauschten sich die am Projekt beteiligten Bildungseinrichtungen und Beiratsmitglieder zum aktuellen Projektstand, sowie bisher erreichten Meilensteinen aus und diskutierten zukünftige Ziele und Herausforderungen.

Ein besonderes Augenmerk lag in diesem Jahr darauf auch denjenigen Personen einen Bildungszugang zu Open IT zu ermöglichen, die über einen nicht konsekutiven Lebenslauf im Bereich der IT-Ausbildung verfügen. Ein weiterer Schwerpunkt lag darin Rahmenbedingungen für den geplanten Start des Anrechnungsstudiengangs für Operative Professionals und IT-Fachkräfte mit einer abgeschlossenen IT-Erstausbildung festzulegen.

Bild (v.l.n.r.): Dr. Mario Seger (HS Darmstadt), Knut Linke (HSW), Jochen Reineke (DIHK), Dr. Barbara Bachmann (HSW), Prof. Dr. André von Zobeltitz (HSW), Prof. Dr. Jörg Schulte (HSW), Eva Blochberger, (HSW), Dr. Helmar Hanack (Ostfalia Hochschule Wolfenbüttel), Prof. Dr. Rudi Schmiede (TU Darmstadt), Prof. Dr. Michael Städler (HSW), Dierk Harder (Compers).

Darüber hinaus führte das Treffen all jene Autoren zusammen, die im Rahmen des Forschungsprojekts unter dem Titel „Erkenntnisse aus der akademischen Weiterbildung von IT-Fachkräften – Erfahrungen nach Abschluss der Erprobung des deutschlandweit ersten IT-Anrechnungsstudiengangs“ ein gemeinsames Forschungsband verfasst haben. Die Publikation des 2. Bands der HSW Hochschulschriftenreihe ist für Ende Februar 2019 geplant. Für alle beteiligten Autoren bot sich mit dem Treffen eine optimale Möglichkeit zum Austausch.

Zum Hintergrund: Im August 2014 ist das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördertes Forschungsprojekt „Open IT“ gestartet. Das Institut für Wissensmanagement der HSW kooperiert dabei mit dem Institut für Soziologie der TU Darmstadt. Ziel des bis Juli 2020 laufenden Projektes ist es, qualifizierte IT-Fachkräfte auf wissenschaftlichem Niveau im Rahmen berufsbegleitender Bachelor- oder Masterstudiengänge unter Anerkennung ihrer beruflichen Vorqualifikationen weiterzubilden. Hierfür sind offenere Studienabläufe und durchlässigere Infrastrukturen an Hochschulen notwendig, die letztlich eine Kombination von Beruf, Familie und Studium ermöglichen.

Dieser Artikel erschien im Original auf der Homepage der Hochschule Weserbergland.

Symposium: „Lehre – Transfer – Innovation: Die Rolle der Hochschule in der Gesellschaft“ an der HS Pforzheim

Im Rahmen des Praxistransfers hat das Forschungsprojekt Open IT am Symposium: „Lehre – Transfer – Innovation: Die Rolle der Hochschule in der Gesellschaft“ an der HS Pforzheim am 16.01.2019 mit dem Beitrag: „Zukunftsfähige Weiterbildung von IT-Fachkräften durch das Forschungsprojekt Open IT – Ein erstes Resümee“ teilgenommen.

Wir bedanken uns an dieser Stelle bei der HS Pforzheim für die gelungene Organisation des Symposiums und den Teilnehmern für den interessanten und lehrreichen Austausch, sowie für das Interesse an den Anrechnungsstudiengängen, welche im Rahmen des Forschungsprojektes entwickelt werden.

Die beim Symposium eingebrachte Präsentation kann hier eingesehen werden.

Zitierweise:

Linke, Knut & von Zobeltitz, André (2019). Zukunftsfähige Weiterbildung von IT-Fachkräften durch das Forschungsprojekt Open IT – Ein erstes Resümee. Symposium: „Lehre – Transfer – Innovation: Die Rolle der Hochschule in der Gesellschaft“, Hochschule Pforzheim, Pforzheim.

Neue Journalartikel erschienen & Praxistransfer schreitet voran

Seit dem vergangenen Newsbeitrag konnte das Forschungsprojekt Open IT zwei weitere Journalbeiträge veröffentlichen, bzw. an diesen mitarbeiten sowie den Transfer aus der Theorie in die Praxis auf einem Barcamp fördern. Unser erster Journalbeitrag stellt exemplarisch dar, wie Hochschulen, gemeinsam mit den Studierenden, Themenfelder für Vertiefungsfächer evaluieren und festlegen können – allerdings zeigt der Beitrag auch auf, dass Hochschulen gefordert sind die Anforderungen geeignet zu reflektieren, um eine langfristige Eignung festzustellen. Der zweite Journalbeitrag stellt das Vorgehensmodell im Bereich des Projektstudiums an der Hochschule Weserbergland vor. Ein didaktischer Ansatz, welcher aktuell auch mit unseren Probanden im Open IT Probestudium berufsbegleitend durchgeführt wird.

1. Journalbeitrag: Empirically Supported Development of Specialisation Courses for Extra-Occupational Studies within the Discipline of Business Informatics

Abstract:

Der Artikel beinhaltet die Analyseergebnisse von qualitativen und deskriptiven Untersuchungen zur Definition von Vertiefungsangeboten in den Bereichen „Informatik“ und „Management“ für berufsbegleitende Studienangebote im Bereich der Wirtschaftsinformatik. Als ProbandInnen dienten IT-Fachkräfte mit einer IHK-IT-Erstausbildung oder IHK-IT-Aufstiegsfortbildung, welche an den im Forschungsprojekt „Open IT“ entwickelten Anrechnungsstudiengängen als Studierende teilnahmen oder sich für eine Teilnahme interessierten. Die Ergebnisse der Untersuchungen zeigen z. T. deutlich, welche Präferenzen berufstätige Studierenden aus dem Bereich der IT in Bezug auf wissenschaftliche Vertiefungsangebote stellen und wie studentische Zielgruppen aktiv und zielführend in die Themengestaltung von Studiengängen erfolgreich eingebunden werden können.

Zitierweise:
Städler, M., Linke, K. & von Zobeltitz, A. (2018). Empirically Supported Development of Specialisation Courses for Extra-Occupational Studies within the Discipline of Business Informatics. Higher Education Studies, 8(4), 177-189. doi:10.5539/hes.v8n4p177

 

2. Journalbeitrag: Analyse des praxisorientierten Projektstudiums in dualen Studiengängen im Kontext des Lernformates Forschendes Lernen

Abstract:

Dieser Beitrag beschreibt den Aufbau des praxisorientierten Projektstudiums an der Hochschule Weserbergland, welches, im Rahmen des Forschenden Lernens und vor dem Hintergrund der geänderten beruflichen Anforderungen an Studierende, Fähigkeiten im Bereich des Projektmanagements und der Zusammenarbeit in Projekten vermitteln soll. Er ist eine Bestandsaufnahme nach sieben Jahren erfolgreicher Durchführung. Das Lernformat Projektstudium wurde in dieser Zeit immer wieder anhand studentischer Evaluationen und Rückmeldungen der Projektauftraggebenden verbessert. Forschendes Lernen an Beispielen aus der Praxis ist also auch an kleinen Fachhochschulen mit nur 500 Studierenden möglich.

Zitierweise:
Schulte, J., Linke, K. & Bachmann, B. (2018). Analyse des praxisorientierten Projektstudiums in dualen Studiengängen im Kontext des Lernformates Forschendes Lernen. die hochschullehre, 4, S. 583-603.

 

Praxistransfer: Barcamp Hamburg | OKR – Unter Druck entstehen Diamanten

Am 17.11.2018 konnte Herr Linke beim 11. barcamp Hamburg die Session „OKR – Unter Druck entstehen Diamanten“ zusammen mit Oliver Köster von der SocialObjects GmbH Hamburg umsetzen. Die Session hatte zum Ziel, den agilen Managementansatz OKR praxisnah, am Beispiel der Replex GmbH aus Berlin, vorzustellen und die theoretischen Ansätze und praktischen Fallstricke rudimentär zu reflektieren. Die anschließende Diskussion über die aktuellen Probleme bei Einsatz von OKR bei Banken, in der Beratung und Gründungen sorgte für einen zusätzlichen Mehrwert für alle Beteiligten.

„Anforderungen der Arbeitswelt an akademische Bildungsangebote im Bereich IT-Management“ – neuer Journalartikel erschienen

In der aktuellen Ausgabe (Bd. 13 Nr. 3) der Zeitschrift für Hochschulentwicklung konnte das Forschungsprojekt Open IT einen weiteren wissenschaftlichen Journalbeitrag erfolgreich platzieren. In dieser Veröffentlichung ging es insbesondere um die Ziele und Erwartungen von IT-Fachkräften und ArbeitgeberInnen im Kontext von berufsbegleitenden Studienangeboten für die Zielgruppe der IT-Fachkräfte.

Abstract:

Zunehmend entscheiden sich berufsausgebildete Personen für ein berufsbegleitendes Aufbaustudium, um sich wissenschaftlich weiterzuentwickeln. Das Angebot an berufsbegleitenden Weiterbildungsangeboten steigt seit Jahren. Im Kontext der Informatisierungsdebatte untersucht dieser Beitrag die von Arbeitgeberinnen/Arbeitgebern und Arbeitnehmerinnen/Arbeitnehmern erwarteten Anforderungen an akademischen Weiterbildungsmaßnahmen für berufsausgebildete IT-Fachkräfte.

Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen zum einen Anforderungen von beiden Parteien an Hochschulen im Rahmen der Verbindung von akademischer und beruflicher Bildung auf, zum anderen die Herausforderung für Hochschulen, gezielt im Bereich der Profilbildung und der Arbeitsanalyse von Studieninteressierten aktiv zu werden.

Zitierempfehlung:

Städler, M., Linke, K., & von Zobeltitz, A. (2018). Anforderungen der Arbeitswelt an akademische Bildungsangebote im Bereich IT-Management. Zeitschrift für Hochschulentwicklung, 13(3), 145-165. doi:10.3217/zfhe-13-03/09

Der komplette Artikel kann hier eingesehen und herunterladen werden.

Journalartikel „Development and Implementation of a Self-Study Roadmap for Part-Time Students“

Im Rahmen des Transfers von Forschungsergebnissen in den Wettbewerb konnte das Forschungsprojekt im August 2018 den Artikel „Development and Implementation of a Self-Study Roadmap for Part-Time Students“ erfolgreich im „Journal of Education and Training“ 5(2) 2018 platzieren.

Abstract (dt.):

Das Forschungsprojekt „Open IT“ wird im Rahmen des Bund-Länder-Wettbewerbs „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“ durchgeführt, in dem Anrechnungsstudiengänge für IT-Praktiker in Deutschland konzipiert werden. Dabei sollen u. a. die Entwicklung, Implementierung und der Einsatz von Methoden zur Unterstützung des Selbstlernens erforscht und für den Transfer in die Lehre vorbereitet werden. Im Zuge dieser Forschung wurde der Einsatz eines Fahrplans zum Selbststudium für Studierende und Lehrende entworfen. Dieser Fahrplan zum Selbststudium unterstützt das Zeitmanagement der Studierenden und die Vereinbarkeit von Studium, Beruf und Familie.

Nachdem der Fahrplan zum Selbststudium über verschiedene Evaluationsschritte erstellt wurde, erfolgte eine formelle Einführung und Weiterentwicklung innerhalb des Forschungsprojektes. Der Nutzen, die Verwendung und Herausforderungen dieser Lernhilfe werden in diesem Paper im Rahmen des Education Managements analysiert und reflektiert. Um das Tool aus einer Metaebene zu betrachten, wird hierbei ein strategischer Blickpunkt gewählt. Es wird die jeweilige Perspektive der Hochschule, der Dozierenden und der Studierenden eingenommen, sodass eine allumfassende Betrachtung auf strategischer Ebene gewährleistet werden kann.

Zitierempfehlung:

von Zobeltitz, André; Linke, Knut; Blochberger, Eva (2018): Development and Implementation of a Self-Study Roadmap for Part-Time Students. Journal of Education and Training, 5(2), S.  190-204.

Vollständiger Artikel auf Researchgate

 

Erste Absolventen des Zertifikatsstudiengang „Bachelor IT Business Management“

Zufriedenheit und Freude im Forschungsprojekt „Open IT“: Ende letzter Woche absolvierten 12 Studierende des Zertifikatsstudienganges „Bachelor IT Business Management“ erfolgreich ihre Kolloquien und schlossen somit das Zertifikatsstudium ab. Sieben Studierende erreichten die Abschlussnote „sehr gut“. Insgesamt lag die Durchschnittnote aller Absolventen bei 2,37.

Während des zweijährigen Zertifikatsstudienganges konnten die Absolventen berufsbegleitend ihre Kenntnisse der IT und der BWL auf dem Level eines Bachelors vertiefen. Durch die Anrechnung des im Vorfeld absolvierten IHK Abschlusses „Operative Professional“ (IT-Meister Ebene) konnten die Teilnehmer die Studienzeit von regulär vier Jahren auf zwei Jahre reduzieren.

Der Leiter des Forschungsprojektes Prof. Dr. André von Zobeltitz zeigte sich positiv überrascht von den teils sehr guten Ergebnissen der Abschlussarbeiten: „Ich bin regelrecht begeistert von der hohen Qualität der Abschlussarbeiten. Insbesondere wenn man bedenkt, dass die Studierenden diese Leistungen berufsbegleitend erbracht haben und familiären Verpflichtungen nachkommen mussten.“ Er fügt in diesem Zusammenhang hinzu: „…und bei dem ganzen Stress, den die Studierenden hatten, hatten diese zusätzlich noch die Motivation, den Probestudiengang aktiv mitzugestalten und mit uns zu verändern.“

Auch der wissenschaftliche Leiter des Forschungsprojektes, Prof. Dr. Michael Städler, zeigte sich von den Leistungen der Studierenden angetan: „Insbesondere diese beachtlichen Leistungen unter den Unwägbarkeiten eines Forschungsprojektes und eines bisher noch nicht erprobten Studiengangs zu liefern, ist aller Ehren wert. Die Absolventen müssen sich mit diesen Leistungen nicht hinter den Studierenden aus dem dualen Studienangebot der HSW oder den anderen berufsbegleitenden Studienangeboten verstecken.“

Für die Absolventen selber ist nach den erfolgreichen Kolloquien nur eine kleine Pause vorgesehen. Bereits im September geht es für alle Teilnehmer mit dem 1,5-jährigen Zertifikatsstudiengang „Master IT Business Management“ weiter.

Wir gratulieren den erfolgreichen Absolventen!

Unsere erfolgreichen Kursteilnehmer „Zertifikatsstudiengang Bachelor IT Business Management 2018“

 

Herausgeberband mit Ergebnissen des HSW-Forschungsprojektes Open IT veröffentlicht

Das Buch „Akademische Weiterbildung für IT-Fachkräfte: Best Practices und Lessons Learned für das E-Learning, die Didaktik und die Gestaltung von berufsbegleitenden Anrechnungsstudiengängen“ fasst wesentliche Erkenntnisse der verschiedenen Projektbeteiligten zusammen.

Die akademische Weiterbildung von IT-Fachkräften ist angesichts der fortschreitenden Digitalisierung aller Branchen und des anhaltenden Fachkräftemangels in diesem Feld eines der großen Zukunftsthemen unserer Gesellschaft. Im Rahmen der Bund-Länder-Initiative „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“ konnte die Hochschule Weserbergland (HSW) zusammen mit dem Institut für Soziologie der Technischen Universität Darmstadt spezielle Anrechnungsstudiengänge für IT-Fachkräfte entwickeln und erproben.

Ziel des Forschungsprojektes war und ist es, die beruflichen Kompetenzen der Zielgruppe derart zu würdigen, dass keine unnötigen – weil bekannten – Themen „noch einmal“ im Studium wiederholt werden und dass dadurch eine substanzielle Studienzeitverkürzung erzielt werden kann, ohne dass die Befähigung zum analytisch-wissenschaftlichen Arbeiten darunter leidet.

Die Veröffentlichung: Städler, Michael & von Zobeltitz, André (Hrsg.). (2018). Akademische Weiterbildung für IT-Fachkräfte. Best Practices und Lessons Learned für das E-Learning, die Didaktik und die Gestaltung von berufsbegleitenden Anrechnungsstudiengängen. Hamburg: BoD, fasst wesentliche Erkenntnisse der verschiedenen Projektbeteiligten im Sinne von Best Practices und Lessons Learned zum Ende der ersten Förderphase zusammen.

Die Erprobung der entwickelten Studiengänge befindet sich zum Zeitpunkt der Fertigstellung dieses Herausgeberbandes auf „halber Strecke“. Auch wenn das Projekt erst Mitte 2020 abgeschlossen sein wird, will das Forschungsprojekt mit diesem Buch erste Erkenntnisse mit der wissenschaftlichen sowie berufspraktischen Öffentlichkeit teilen.

Das Projektteam Open IT (v. l. n. r.): Lasse Bönick, Knut Linke, Kathleen Blanke, Prof. Dr. André von Zobeltitz, Eva Blochberger, Dr. Mario Stephan Seger, Prof. Dr. Sophie Huck und Prof. Dr. Michael Städler

Das Herausgeberwerk beinhaltet folgende Artikel:

  • Michael Städler, André von Zobeltitz, Knut Linke (2018): Das Forschungsprojekt „Open IT“ und die Bedeutung für IT-PraktikerInnen mit abgeschlossener IT-Erst- und Zweitausbildung, in: Michael Städler, André von Zobeltitz (Hrsg.): Akademische Weiterbildung für IT-Fachkräfte, Hamburg, S. 3-12.
  • Michael Städler, Eva Blochberger, Mario Stephan Seger (2018): Rechtliche Rahmenbedingungen für die Entwicklung von Anrechnungsstudien-gängen in Deutschland und speziell in Niedersachsen im Jahr 2017, in: Michael Städler, André von Zobeltitz (Hrsg.): Akademische Weiterbildung für IT-Fachkräfte, Hamburg, S. 13-22.
  • Mario Stephan Seger (2018): L3 AnrechnungsManagementSystem zur bundesweiten Anrechnungs- und Anerkennungsdatenbank, in: Michael Städler, André von Zobeltitz (Hrsg.): Akademische Weiterbildung für IT-Fachkräfte, Hamburg, S. 23-34.
  • Knut Linke, Kathleen Blanke, Ramona Salzbrunn (2018): Individuelle und pauschale Anrechnung und Anerkennung – Erfahrungen der Hochschule Weserbergland und aus den „Open IT“ Anrechnungsstudiengängen, in: Michael Städler, André von Zobeltitz (Hrsg.): Akademische Weiterbildung für IT-Fachkräfte, Hamburg, S. 35-56.
  • André von Zobeltitz, Knut Linke (2018): Anrechnungsstudiengänge – eine Herausforderung für berufsausgebildete PraktikerInnen und Hochschulen?, in: Michael Städler, André von Zobeltitz (Hrsg.): Akademische Weiterbildung für IT-Fachkräfte, Hamburg, S. 57-66.
  • Eva Blochberger, Lasse Bönick, Sophie Huck, André von Zobeltitz (2018): Best Practices für die didaktische Gestaltung von berufsbegleitenden Anrechnungsstudiengängen, in: Michael Städler, André von Zobeltitz (Hrsg.): Akademische Weiterbildung für IT-Fachkräfte, Hamburg, S. 67-80.
  • Lasse Bönick, Sophie Huck, André von Zobeltitz (2018): Die zeitliche Abfolge und Ausrichtung der ersten Semester für berufsbegleitende Anrechnungsstudiengänge, in: Michael Städler, André von Zobeltitz (Hrsg.): Akademische Weiterbildung für IT-Fachkräfte, Hamburg, 2018, S. 81-92.
  • Knut Linke, Sophie Huck, Eva Blochberger (2018): Best Practices für die Gestaltung von E-Learning-Angeboten für berufsbegleitende Anrechnungsstudiengänge, in: Michael Städler, André von Zobeltitz (Hrsg.): Akademische Weiterbildung für IT-Fachkräfte, Hamburg, S. 93-106.
  • Knut Linke, Jasmin Wrede, Lasse Bönick (2018): Ideen für die zukünftige Unterstützung der Nutzung von E-Learning-Angeboten an der Hochschule Weserbergland und im Forschungsprojekt „Open IT , in: Michael Städler, André von Zobeltitz (Hrsg.): Akademische Weiterbildung für IT-Fachkräfte, Hamburg, S. 107-114.
  • Michael Städler, Eva Blochberger, Hans Ludwig Meyer (2018): Die standardisierte und zukunftsfähige Weiterbildung von Lehrkräften in Didaktik und E-Learning am Beispiel der Hochschule Weserbergland, in: Michael Städler, André von Zobeltitz (Hrsg.): Akademische Weiterbildung für IT-Fachkräfte, Hamburg, S. 115-122.

 

2020 als neues Ziel – Open IT Projekt erhält finale Zusage für die weitere Förderung

Seit Mitte Juni fieberten die Zertifikatsstudenten der beiden Zertifikatsstudiengänge Wirtschaftsinformatik und IT-Business-Management, die Open IT Projektmitarbeiter und die Hochschule Weserbergland selber dieser Botschaft entgegen:

„Die weitere Förderung des Open IT Projektes bis zum 31.07.2020 ist genehmigt!“ 

Diese frohe Botschaft konnte am Mittwoch dieser Woche vom wissenschaftlichen Leiter des Open IT Projektes, Herrn Prof. Dr. Michael Städler (Dekan Fachbereich Informatik und Technik, Leiter Institut für Wissensmanagement), verkündet werden. Der erhaltene Zuwendungsbescheid sichert die Finanzierung des Forschungsprojektes für die zweite Förderphase (01.02.2018 – 31.07.2020) im Rahmen des Bund-Länder-Wettbewerbes „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“ des Bundesministerium für Bildung und Forschung ab.

Für das Forschungsprojekt bedeutet diese frohe und positive Botschaft, dass die Erprobung der aktuell durchgeführten Studiengänge, sowie des geplanten Probestudienganges auf Masterniveau, komplett zu Ende durchgeführt werden können und keine Kosten für die teilnehmenden Zertifikatsstudenten entstehen. Die Hochschule Weserbergland selber kann durch die Förderung zusätzlich die Entwicklung von neuen und modernen Studienangeboten für IT-Praktiker mit IT-Erst- und Zweitausbildung weiter vorantreiben und Forschungsergebnisse in die Theorie und Praxis transferieren. Auch ermöglicht die Förderung die Fortführung von existierenden Forschungsevaluation und Forschungsvertiefungen, sowie das weitere Vertiefen von bestehenden Forschungskooperationen.

Das gesamte Projektteam von Open IT schaut freudig und hochmotiviert der am ersten Februar startenden neuen Wettbewerbsrunde entgegen und freut sich auf den weiteren wissenschaftlichen Austausch mit den anderen Wettbewerbsteilnehmern, sowie auf die weitere Fortführung des bereits sehr erfolgreichen Erfahrungs- und Wissensaustausch mit den Zertifikatsstudenten der Studiengänge und den dort teilnehmenden Dozenten und Lehrkräften mit dem Ziel qualitativ abgesicherte Studienangebote für IT-Praktiker entwickeln zu können, als auch auf die produktive Arbeit mit dem Projektbeirat und den Projektpartnern.

Interviews zu Open IT mit Fernstudium-Infos.de

In den letzten Wochen hat Markus Jung vom Portal www.fernstudium-infos.de zwei Interviews mit Professoren aus dem Open IT Forschungsprojekt durchgeführt. Die Themen der Interviews zielten auf die im Rahmen von Open IT entwickelten Studienangebote und die Erfahrungen aus der Vereinbarkeit von Studium, Beruf und Familie.

Den Anfang machte am 28.11.2017 Prof. Dr. André von Zobeltitz, welcher sich unter dem Thema „Wann ist ein berufsbegleitendes Studium sinnvoll?“ den Fragen von www.fernstudium-infos.de stellte:

Am 07.12.2017 folgte das zweite Interview. Herr Prof. Dr. Michael Städler stellte im Rahmen des Interviews mit Herrn Jung die verschiedenen Anrechnungsstudiengänge der HSW für Personen mit IT-Erst- und Zweitausbildung vor.

Handreichung „Hochschule Digital?!“

Diese Woche wurde von der wissenschaftlichen Begleitung des Bund-Länder-Wettbewerbs „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“ die Handreichung: „Hochschule digital?! – Praxisbeispiele aus berufsbegleitenden und weiterbildenden Studienangeboten“ veröffentlicht.

Im Rahmen der Handreichung ist das Forschungsprojekt Open IT mit dem Beitrag „Unterstützung von Peer-Learning-Prozessen durch die Nutzung des sozialen Netzwerkes Facebook“ von André von Zobeltitz, Eva Blochberger und Knut Linke vertreten.

Download der Handreichung

Abstract des Beitrages:

Im Rahmen des Forschungsprojektes Open IT, welches im Rahmen des Bund-Länder-Wettbewerbs „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“ Anrechnungsstudiengänge für IT-
Praktikerinnen und- Praktiker entwickelt, sollen u.a. neue Methoden im Bereich E-Learning evaluiert und weiterentwickelt werden, um die Vereinbarkeitvon Studium, Beruf und Familie zu unterstützen. Um für die sich aktuell in der Entwicklung befindlichen berufsbegleitenden Studiengänge sinnvolle didaktische Rahmenbedingungen zu schaffen, wurde im Vorfeld anhand einer Studiengruppe aus dem dualen Studium untersucht, inwieweit sich Facebook für die Unterstützung von Peer Learning eignet. Die Inhalte des betrachteten Kurses werden zukünftig gleichwertige Bestandteile eines Open-IT-Studienmoduls sein. Das studienbegleitende Angebot wurde von 100 Prozent der Studierenden aktiv aufgenommen. Die Ergebnisse zeigten, dass sich der Einsatz von Facebook selbst eher eingeschränkt für die generelle Verwendung in der Zusammenarbeit mit Studierenden eignet. Es ließen sich allerdings zwei individuelle Anwendungsfälle identifizieren, in denen Facebook als sinnvolle Individuallösung durchaus eine Berechtigung haben kann. Die Ergebnisse zeigten darüber hinaus auch, dass sich Facebook insbesondere in bestimmtenFunktionen vom existierenden und eingesetzten Lern-Management-System (LMS) unterscheidet. Diese Funktionen scheinen die Basis für den schnellen Einstieg der Studierenden in die Interaktion via Facebook zu sein.