Posterbeitrag zur 2ten Weizenbaum Conference

Letzte Woche fand vom 16. bis zum 17. Mai im Urania (Berlin) die 2te Weizenbaum Conference unter dem Titel „Challenges of Digital Inequality: Digital Education | Digital Work | Digital Life“ statt.

Das Forschungsprojekt Open IT konnte mit einem Poster einen kleinen Beitrag zur Konferenz leisten. Das Poster ist hier verfügbar. Das dazugehörige Artikel ist hier zu finden.

Beiträge zum Booksprint „Vereinbarkeit 4.0“ der Bertelsmann Stiftung

Im September 2018 hatte die Bertelsmann Stiftung einen Booksprint zum Thema „Vereinbarkeit 4.0“ gestartet. Ziel war es innerhalb eines kurzen Zeitraumes verschiedene Beiträge zum Thema „Vereinbarkeit 4.0“ aus verschiedenen Perspektiven zu erhalten. Am Ende konnten 49 AutorInnen Beiträge veröffentlichen und so für eine vielschichtige Betrachtung der Thematik beitragen.

Das komplette Buch kann hier kostenfrei heruntergeladen werden. Die Beschreibung des Hintergrundes des Booksprints sowie der Veröffentlichung ist unter: https://www.zukunftderarbeit.de/2019/05/01/booksprint-vereinbarkeit-4-0/ zu finden.

Vom Forschungsprojekt Open IT konnte Knut Linke dabei an folgenden Beiträgen mitarbeiten und Erfahrungen aus dem Projekt und im Kontext der damit verbundenen Forschung einbringen:

2. Workshop des Arbeitskreises „Organisation und Digitalisierung“ in der Sektion Organisationssoziologie der DGS

Letzte Woche, am 21. Februar, konnte das Forschungsprojekt mit dem Vortrag: „Analysen von wissenschaftlichen Weiterbildungsangeboten im Bereich des IT-Managements“ von Knut Linke, beim 2. Workshop des Arbeitskreises „Organisation und Digitalisierung“ in der Sektion Organisationssoziologie der DGS an der TU Berlin, wieder Forschungsergebnisse in die Praxis und zu anderen Forschern transferieren.
Für das Forschungsprojekt war die Teilnahme an der Veranstaltung ein gelungener Erfolg, da zum einen die an den Vortrag anschließende Diskussion zu sehr interessanten Impulsen und Kontakten geführt haben zum anderen war der Workshop eine gute Basis um die zukünftigen Forschungsansätze des Forschungsprojektes gezielt reflektieren zu können.
Der Arbeitskreis kündigte an, die den Teilnehmern und Besuchern zur Verfügung gestellten Shortpaper später in einer geeigneten Form zur Verfügung zu stellen.

Homepage Organisationssoziologie bei der DGS
Arbeitskreis „Digitalisierung und Organisation“

Symposium: „Lehre – Transfer – Innovation: Die Rolle der Hochschule in der Gesellschaft“ an der HS Pforzheim

Im Rahmen des Praxistransfers hat das Forschungsprojekt Open IT am Symposium: „Lehre – Transfer – Innovation: Die Rolle der Hochschule in der Gesellschaft“ an der HS Pforzheim am 16.01.2019 mit dem Beitrag: „Zukunftsfähige Weiterbildung von IT-Fachkräften durch das Forschungsprojekt Open IT – Ein erstes Resümee“ teilgenommen.

Wir bedanken uns an dieser Stelle bei der HS Pforzheim für die gelungene Organisation des Symposiums und den Teilnehmern für den interessanten und lehrreichen Austausch, sowie für das Interesse an den Anrechnungsstudiengängen, welche im Rahmen des Forschungsprojektes entwickelt werden.

Die beim Symposium eingebrachte Präsentation kann hier eingesehen werden.

Zitierweise:

Linke, Knut & von Zobeltitz, André (2019). Zukunftsfähige Weiterbildung von IT-Fachkräften durch das Forschungsprojekt Open IT – Ein erstes Resümee. Symposium: „Lehre – Transfer – Innovation: Die Rolle der Hochschule in der Gesellschaft“, Hochschule Pforzheim, Pforzheim.

Neue Journalartikel erschienen & Praxistransfer schreitet voran

Seit dem vergangenen Newsbeitrag konnte das Forschungsprojekt Open IT zwei weitere Journalbeiträge veröffentlichen, bzw. an diesen mitarbeiten sowie den Transfer aus der Theorie in die Praxis auf einem Barcamp fördern. Unser erster Journalbeitrag stellt exemplarisch dar, wie Hochschulen, gemeinsam mit den Studierenden, Themenfelder für Vertiefungsfächer evaluieren und festlegen können – allerdings zeigt der Beitrag auch auf, dass Hochschulen gefordert sind die Anforderungen geeignet zu reflektieren, um eine langfristige Eignung festzustellen. Der zweite Journalbeitrag stellt das Vorgehensmodell im Bereich des Projektstudiums an der Hochschule Weserbergland vor. Ein didaktischer Ansatz, welcher aktuell auch mit unseren Probanden im Open IT Probestudium berufsbegleitend durchgeführt wird.

1. Journalbeitrag: Empirically Supported Development of Specialisation Courses for Extra-Occupational Studies within the Discipline of Business Informatics

Abstract:

Der Artikel beinhaltet die Analyseergebnisse von qualitativen und deskriptiven Untersuchungen zur Definition von Vertiefungsangeboten in den Bereichen „Informatik“ und „Management“ für berufsbegleitende Studienangebote im Bereich der Wirtschaftsinformatik. Als ProbandInnen dienten IT-Fachkräfte mit einer IHK-IT-Erstausbildung oder IHK-IT-Aufstiegsfortbildung, welche an den im Forschungsprojekt „Open IT“ entwickelten Anrechnungsstudiengängen als Studierende teilnahmen oder sich für eine Teilnahme interessierten. Die Ergebnisse der Untersuchungen zeigen z. T. deutlich, welche Präferenzen berufstätige Studierenden aus dem Bereich der IT in Bezug auf wissenschaftliche Vertiefungsangebote stellen und wie studentische Zielgruppen aktiv und zielführend in die Themengestaltung von Studiengängen erfolgreich eingebunden werden können.

Zitierweise:
Städler, M., Linke, K. & von Zobeltitz, A. (2018). Empirically Supported Development of Specialisation Courses for Extra-Occupational Studies within the Discipline of Business Informatics. Higher Education Studies, 8(4), 177-189. doi:10.5539/hes.v8n4p177

 

2. Journalbeitrag: Analyse des praxisorientierten Projektstudiums in dualen Studiengängen im Kontext des Lernformates Forschendes Lernen

Abstract:

Dieser Beitrag beschreibt den Aufbau des praxisorientierten Projektstudiums an der Hochschule Weserbergland, welches, im Rahmen des Forschenden Lernens und vor dem Hintergrund der geänderten beruflichen Anforderungen an Studierende, Fähigkeiten im Bereich des Projektmanagements und der Zusammenarbeit in Projekten vermitteln soll. Er ist eine Bestandsaufnahme nach sieben Jahren erfolgreicher Durchführung. Das Lernformat Projektstudium wurde in dieser Zeit immer wieder anhand studentischer Evaluationen und Rückmeldungen der Projektauftraggebenden verbessert. Forschendes Lernen an Beispielen aus der Praxis ist also auch an kleinen Fachhochschulen mit nur 500 Studierenden möglich.

Zitierweise:
Schulte, J., Linke, K. & Bachmann, B. (2018). Analyse des praxisorientierten Projektstudiums in dualen Studiengängen im Kontext des Lernformates Forschendes Lernen. die hochschullehre, 4, S. 583-603.

 

Praxistransfer: Barcamp Hamburg | OKR – Unter Druck entstehen Diamanten

Am 17.11.2018 konnte Herr Linke beim 11. barcamp Hamburg die Session „OKR – Unter Druck entstehen Diamanten“ zusammen mit Oliver Köster von der SocialObjects GmbH Hamburg umsetzen. Die Session hatte zum Ziel, den agilen Managementansatz OKR praxisnah, am Beispiel der Replex GmbH aus Berlin, vorzustellen und die theoretischen Ansätze und praktischen Fallstricke rudimentär zu reflektieren. Die anschließende Diskussion über die aktuellen Probleme bei Einsatz von OKR bei Banken, in der Beratung und Gründungen sorgte für einen zusätzlichen Mehrwert für alle Beteiligten.

„Anforderungen der Arbeitswelt an akademische Bildungsangebote im Bereich IT-Management“ – neuer Journalartikel erschienen

In der aktuellen Ausgabe (Bd. 13 Nr. 3) der Zeitschrift für Hochschulentwicklung konnte das Forschungsprojekt Open IT einen weiteren wissenschaftlichen Journalbeitrag erfolgreich platzieren. In dieser Veröffentlichung ging es insbesondere um die Ziele und Erwartungen von IT-Fachkräften und ArbeitgeberInnen im Kontext von berufsbegleitenden Studienangeboten für die Zielgruppe der IT-Fachkräfte.

Abstract:

Zunehmend entscheiden sich berufsausgebildete Personen für ein berufsbegleitendes Aufbaustudium, um sich wissenschaftlich weiterzuentwickeln. Das Angebot an berufsbegleitenden Weiterbildungsangeboten steigt seit Jahren. Im Kontext der Informatisierungsdebatte untersucht dieser Beitrag die von Arbeitgeberinnen/Arbeitgebern und Arbeitnehmerinnen/Arbeitnehmern erwarteten Anforderungen an akademischen Weiterbildungsmaßnahmen für berufsausgebildete IT-Fachkräfte.

Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen zum einen Anforderungen von beiden Parteien an Hochschulen im Rahmen der Verbindung von akademischer und beruflicher Bildung auf, zum anderen die Herausforderung für Hochschulen, gezielt im Bereich der Profilbildung und der Arbeitsanalyse von Studieninteressierten aktiv zu werden.

Zitierempfehlung:

Städler, M., Linke, K., & von Zobeltitz, A. (2018). Anforderungen der Arbeitswelt an akademische Bildungsangebote im Bereich IT-Management. Zeitschrift für Hochschulentwicklung, 13(3), 145-165. doi:10.3217/zfhe-13-03/09

Der komplette Artikel kann hier eingesehen und herunterladen werden.

Journalartikel „Development and Implementation of a Self-Study Roadmap for Part-Time Students“

Im Rahmen des Transfers von Forschungsergebnissen in den Wettbewerb konnte das Forschungsprojekt im August 2018 den Artikel „Development and Implementation of a Self-Study Roadmap for Part-Time Students“ erfolgreich im „Journal of Education and Training“ 5(2) 2018 platzieren.

Abstract (dt.):

Das Forschungsprojekt „Open IT“ wird im Rahmen des Bund-Länder-Wettbewerbs „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“ durchgeführt, in dem Anrechnungsstudiengänge für IT-Praktiker in Deutschland konzipiert werden. Dabei sollen u. a. die Entwicklung, Implementierung und der Einsatz von Methoden zur Unterstützung des Selbstlernens erforscht und für den Transfer in die Lehre vorbereitet werden. Im Zuge dieser Forschung wurde der Einsatz eines Fahrplans zum Selbststudium für Studierende und Lehrende entworfen. Dieser Fahrplan zum Selbststudium unterstützt das Zeitmanagement der Studierenden und die Vereinbarkeit von Studium, Beruf und Familie.

Nachdem der Fahrplan zum Selbststudium über verschiedene Evaluationsschritte erstellt wurde, erfolgte eine formelle Einführung und Weiterentwicklung innerhalb des Forschungsprojektes. Der Nutzen, die Verwendung und Herausforderungen dieser Lernhilfe werden in diesem Paper im Rahmen des Education Managements analysiert und reflektiert. Um das Tool aus einer Metaebene zu betrachten, wird hierbei ein strategischer Blickpunkt gewählt. Es wird die jeweilige Perspektive der Hochschule, der Dozierenden und der Studierenden eingenommen, sodass eine allumfassende Betrachtung auf strategischer Ebene gewährleistet werden kann.

Zitierempfehlung:

von Zobeltitz, André; Linke, Knut; Blochberger, Eva (2018): Development and Implementation of a Self-Study Roadmap for Part-Time Students. Journal of Education and Training, 5(2), S.  190-204.

Vollständiger Artikel auf Researchgate

 

Herausgeberband mit Ergebnissen des HSW-Forschungsprojektes Open IT veröffentlicht

Das Buch „Akademische Weiterbildung für IT-Fachkräfte: Best Practices und Lessons Learned für das E-Learning, die Didaktik und die Gestaltung von berufsbegleitenden Anrechnungsstudiengängen“ fasst wesentliche Erkenntnisse der verschiedenen Projektbeteiligten zusammen.

Die akademische Weiterbildung von IT-Fachkräften ist angesichts der fortschreitenden Digitalisierung aller Branchen und des anhaltenden Fachkräftemangels in diesem Feld eines der großen Zukunftsthemen unserer Gesellschaft. Im Rahmen der Bund-Länder-Initiative „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“ konnte die Hochschule Weserbergland (HSW) zusammen mit dem Institut für Soziologie der Technischen Universität Darmstadt spezielle Anrechnungsstudiengänge für IT-Fachkräfte entwickeln und erproben.

Ziel des Forschungsprojektes war und ist es, die beruflichen Kompetenzen der Zielgruppe derart zu würdigen, dass keine unnötigen – weil bekannten – Themen „noch einmal“ im Studium wiederholt werden und dass dadurch eine substanzielle Studienzeitverkürzung erzielt werden kann, ohne dass die Befähigung zum analytisch-wissenschaftlichen Arbeiten darunter leidet.

Die Veröffentlichung: Städler, Michael & von Zobeltitz, André (Hrsg.). (2018). Akademische Weiterbildung für IT-Fachkräfte. Best Practices und Lessons Learned für das E-Learning, die Didaktik und die Gestaltung von berufsbegleitenden Anrechnungsstudiengängen. Hamburg: BoD, fasst wesentliche Erkenntnisse der verschiedenen Projektbeteiligten im Sinne von Best Practices und Lessons Learned zum Ende der ersten Förderphase zusammen.

Die Erprobung der entwickelten Studiengänge befindet sich zum Zeitpunkt der Fertigstellung dieses Herausgeberbandes auf „halber Strecke“. Auch wenn das Projekt erst Mitte 2020 abgeschlossen sein wird, will das Forschungsprojekt mit diesem Buch erste Erkenntnisse mit der wissenschaftlichen sowie berufspraktischen Öffentlichkeit teilen.

Das Projektteam Open IT (v. l. n. r.): Lasse Bönick, Knut Linke, Kathleen Blanke, Prof. Dr. André von Zobeltitz, Eva Blochberger, Dr. Mario Stephan Seger, Prof. Dr. Sophie Huck und Prof. Dr. Michael Städler

Das Herausgeberwerk beinhaltet folgende Artikel:

  • Michael Städler, André von Zobeltitz, Knut Linke (2018): Das Forschungsprojekt „Open IT“ und die Bedeutung für IT-PraktikerInnen mit abgeschlossener IT-Erst- und Zweitausbildung, in: Michael Städler, André von Zobeltitz (Hrsg.): Akademische Weiterbildung für IT-Fachkräfte, Hamburg, S. 3-12.
  • Michael Städler, Eva Blochberger, Mario Stephan Seger (2018): Rechtliche Rahmenbedingungen für die Entwicklung von Anrechnungsstudien-gängen in Deutschland und speziell in Niedersachsen im Jahr 2017, in: Michael Städler, André von Zobeltitz (Hrsg.): Akademische Weiterbildung für IT-Fachkräfte, Hamburg, S. 13-22.
  • Mario Stephan Seger (2018): L3 AnrechnungsManagementSystem zur bundesweiten Anrechnungs- und Anerkennungsdatenbank, in: Michael Städler, André von Zobeltitz (Hrsg.): Akademische Weiterbildung für IT-Fachkräfte, Hamburg, S. 23-34.
  • Knut Linke, Kathleen Blanke, Ramona Salzbrunn (2018): Individuelle und pauschale Anrechnung und Anerkennung – Erfahrungen der Hochschule Weserbergland und aus den „Open IT“ Anrechnungsstudiengängen, in: Michael Städler, André von Zobeltitz (Hrsg.): Akademische Weiterbildung für IT-Fachkräfte, Hamburg, S. 35-56.
  • André von Zobeltitz, Knut Linke (2018): Anrechnungsstudiengänge – eine Herausforderung für berufsausgebildete PraktikerInnen und Hochschulen?, in: Michael Städler, André von Zobeltitz (Hrsg.): Akademische Weiterbildung für IT-Fachkräfte, Hamburg, S. 57-66.
  • Eva Blochberger, Lasse Bönick, Sophie Huck, André von Zobeltitz (2018): Best Practices für die didaktische Gestaltung von berufsbegleitenden Anrechnungsstudiengängen, in: Michael Städler, André von Zobeltitz (Hrsg.): Akademische Weiterbildung für IT-Fachkräfte, Hamburg, S. 67-80.
  • Lasse Bönick, Sophie Huck, André von Zobeltitz (2018): Die zeitliche Abfolge und Ausrichtung der ersten Semester für berufsbegleitende Anrechnungsstudiengänge, in: Michael Städler, André von Zobeltitz (Hrsg.): Akademische Weiterbildung für IT-Fachkräfte, Hamburg, 2018, S. 81-92.
  • Knut Linke, Sophie Huck, Eva Blochberger (2018): Best Practices für die Gestaltung von E-Learning-Angeboten für berufsbegleitende Anrechnungsstudiengänge, in: Michael Städler, André von Zobeltitz (Hrsg.): Akademische Weiterbildung für IT-Fachkräfte, Hamburg, S. 93-106.
  • Knut Linke, Jasmin Wrede, Lasse Bönick (2018): Ideen für die zukünftige Unterstützung der Nutzung von E-Learning-Angeboten an der Hochschule Weserbergland und im Forschungsprojekt „Open IT , in: Michael Städler, André von Zobeltitz (Hrsg.): Akademische Weiterbildung für IT-Fachkräfte, Hamburg, S. 107-114.
  • Michael Städler, Eva Blochberger, Hans Ludwig Meyer (2018): Die standardisierte und zukunftsfähige Weiterbildung von Lehrkräften in Didaktik und E-Learning am Beispiel der Hochschule Weserbergland, in: Michael Städler, André von Zobeltitz (Hrsg.): Akademische Weiterbildung für IT-Fachkräfte, Hamburg, S. 115-122.

 

Interviews zu Open IT mit Fernstudium-Infos.de

In den letzten Wochen hat Markus Jung vom Portal www.fernstudium-infos.de zwei Interviews mit Professoren aus dem Open IT Forschungsprojekt durchgeführt. Die Themen der Interviews zielten auf die im Rahmen von Open IT entwickelten Studienangebote und die Erfahrungen aus der Vereinbarkeit von Studium, Beruf und Familie.

Den Anfang machte am 28.11.2017 Prof. Dr. André von Zobeltitz, welcher sich unter dem Thema „Wann ist ein berufsbegleitendes Studium sinnvoll?“ den Fragen von www.fernstudium-infos.de stellte:

Am 07.12.2017 folgte das zweite Interview. Herr Prof. Dr. Michael Städler stellte im Rahmen des Interviews mit Herrn Jung die verschiedenen Anrechnungsstudiengänge der HSW für Personen mit IT-Erst- und Zweitausbildung vor.

Handreichung „Hochschule Digital?!“

Diese Woche wurde von der wissenschaftlichen Begleitung des Bund-Länder-Wettbewerbs „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“ die Handreichung: „Hochschule digital?! – Praxisbeispiele aus berufsbegleitenden und weiterbildenden Studienangeboten“ veröffentlicht.

Im Rahmen der Handreichung ist das Forschungsprojekt Open IT mit dem Beitrag „Unterstützung von Peer-Learning-Prozessen durch die Nutzung des sozialen Netzwerkes Facebook“ von André von Zobeltitz, Eva Blochberger und Knut Linke vertreten.

Download der Handreichung

Abstract des Beitrages:

Im Rahmen des Forschungsprojektes Open IT, welches im Rahmen des Bund-Länder-Wettbewerbs „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“ Anrechnungsstudiengänge für IT-
Praktikerinnen und- Praktiker entwickelt, sollen u.a. neue Methoden im Bereich E-Learning evaluiert und weiterentwickelt werden, um die Vereinbarkeitvon Studium, Beruf und Familie zu unterstützen. Um für die sich aktuell in der Entwicklung befindlichen berufsbegleitenden Studiengänge sinnvolle didaktische Rahmenbedingungen zu schaffen, wurde im Vorfeld anhand einer Studiengruppe aus dem dualen Studium untersucht, inwieweit sich Facebook für die Unterstützung von Peer Learning eignet. Die Inhalte des betrachteten Kurses werden zukünftig gleichwertige Bestandteile eines Open-IT-Studienmoduls sein. Das studienbegleitende Angebot wurde von 100 Prozent der Studierenden aktiv aufgenommen. Die Ergebnisse zeigten, dass sich der Einsatz von Facebook selbst eher eingeschränkt für die generelle Verwendung in der Zusammenarbeit mit Studierenden eignet. Es ließen sich allerdings zwei individuelle Anwendungsfälle identifizieren, in denen Facebook als sinnvolle Individuallösung durchaus eine Berechtigung haben kann. Die Ergebnisse zeigten darüber hinaus auch, dass sich Facebook insbesondere in bestimmtenFunktionen vom existierenden und eingesetzten Lern-Management-System (LMS) unterscheidet. Diese Funktionen scheinen die Basis für den schnellen Einstieg der Studierenden in die Interaktion via Facebook zu sein.